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Wie du deine eigene Musik auf iTunes und Spotify veröffentlichen kannst

Jeder Musikliebhaber ist sich sicherlich der momentanen Probleme der Musikindustrie bewusst. Illegale Downloads, sinkende Verkaufszahlen… in manchen Häusern kann man nicht einmal mehr eine Plattensammlung in den Regalen finden. Unsere Plattensammlung kann vielleicht zehn mal größer sein als die unserer Eltern, dafür ist sie jetzt versteckt auf einem kleinen Tablet-PC oder auf der Festplatte unseres Laptops zu finden. Manche von uns besitzen nicht einmal mehr eine direkte Kopie der Musik, sondern hören die Musik online auf zum Beispiel Spotify – entweder zu Hause auf dem Computer, oder auch unterwegs auf Handy und Tablet-PC. Es scheint als läge die Zukunft der Musikindustrie in der digitalen Welt. Die Frage für Musiker ist also nicht mehr “Wie kann ich meine CD in die Läden bringen?”, sondern “Wie veröffentliche ich meine Musik auf iTunes und Spotify?”

Zuallererst wäre zu erwähnen, dass es unmöglich ist, seine Musik selbstständig auf iTunes oder Spotify zu veröffentlichen. Da es zu viele Musiker gibt, die ihre Musik gehört haben wollen, arbeiten beide Systeme nur mit etablierten Plattenfirmen und Verteilern. Glücklicherweise gibt es jedoch viele Verteiler, die sich speziell auf Künstler ohne Plattenvertrag konzentrieren. Für eine kleine Gebühr stellen sie sicher, dass deine Musik vorteilhaft platziert wird. CDBaby und TuneCore sind die bekanntesten amerikanischen Verteiler: CDBaby zum Beispiel verlangt eine einmalige Gebühr von $49 pro Album und behält 9% des Einkommens durch Verkäufe ein. TuneCore hingegen spezialisiert sich auf die digitale Verbreitung deiner Musik. Beide Verteiler sind hoch angesehen bei Musikern und der Musikindustrie; deutsche Varianten sind New Music Distribution und Feiyr.

Bevor du jedoch dein Album vertreiben kannst, hast du noch weitere Schritte vor dir neben des Aufnehmens der Musik. Du benötigst ein Cover Artwork, selbst für eine digitale Veröffentlichung. Die meisten Verteiler können sich darum kümmern, aber natürlich wirkt es besser, wenn du selbst ein Cover auswählst, welches zu deiner Musik passt. Wahrscheinlich noch wichtiger ist es, dass du die Metadaten deiner Songs selbst verwaltest. Damit kannst du sicherstellen, dass dein Künstlername und deine Songtitel auch bei einer Suche oder einer Wiedergabe deiner Musik gefunden werden. Du kannst die Metadaten durch Online-Datenbanken wie Gracenote freigeben und einfach die Information über iTunes aktualisieren.

Um zudem den kommerziellen Standards zu folgen benötigt dein Song eine zwölfstellige internationale, digitale Kennung (ISRC). Dieser Barcode ermöglicht es dir, deine Tantiemen zu erhalten und auch deine Tracks ist dir eindeutig zu zuordnen. Die ISRC Nummer erhältst du über den Erwerb eines Erstinhaberschlüssel vom Bundesverband Musikindustrie e.V. Dabei entfällt eine einmalige Gebühr von 250 € inklusive Mehrwertsteuer. Danach fallen keine Gebühren mehr an.

Desweiteren solltest du bedenken, dass du nun mit etablierten Künstlern konkurrierst und den
gleichen Regeln folgen musst. Du hast die gleiche Chance für eine Verbreitung deiner Musik und wirst dementsprechend auch bewertet. Verwende also kein unfertiges Demo, sondern eine durchdachte aufgenommene Studioversion. Wenn die Qualität deines Albums unter dem gängigen Standard liegt, benachteiligst du dich selbst unnötig.

Die Vorteile der Verbreitung deiner Musik auf iTunes und Spotify scheinen offensichtlich. Eine potentielle Hörerschaft von Millionen von Menschen kann für neue Fans, mehr Konzerte, und vielleicht sogar einen Plattenvertrag und ein finanzielles Einkommen sorgen. Heutzutage scheinen dir unzählige Möglichkeiten offenzustehen und du kannst verschiedenste Hörerschaften mit nur wenigen IT- und Laptop-Kenntnissen erreichen. iTunes und Spotify sind Instrumente, die du zu deinem Vorteil nutzen kannst – als Hörer und Musiker. Andere Webseiten wie Soundcloud und Bandcamp stellen andere Musikverteiber-Modelle dar, können aber genauso erfolgreich verwendet werden. Unterschätze nicht den Wert guter Werbung: wenn niemand weiß, dass deine Musik existiert, wird sie auch niemand kaufen. Und auch wenn Pessimisten es vielleicht nicht zugeben möchten: es geht immer noch um die Musik! Umfangreiche Werbung und große Plattenfirmen können einen Musiker nur soweit bringen – am Ende ist es immer noch die Musik, für die du und ich unser Geld ausgeben.

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  • Thomas

    ich bin mit meinen Musik Label bei http://www.feiyr.com
    Das klappt prima, habe nun meine Musik selber vertrieb. Danke an dem der das Internet erfunden hat.

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